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Zervikale Facettengelenke

Die Facettengelenke des Halses sind kleine Gelenke, die die Dreh-, Kipp- und Beugebewegungen des Kopfes ermöglichen.
Im Laufe der Zeit können Verschleiß oder kleinere Traumata diese Gelenke beschädigen und Schmerzen verursachen.

Wie erkennt man zervikale Facettenschmerzen?

  • Lokalisierte Schmerzen im hinteren oder seitlichen Teil des Halses.
  • Mögliche Bestrahlung in Richtung der Schultern, Schulterblätter oder des Hinterkopfes.
  • Verschlimmerung der Schmerzen bei Bewegungen wie dem Drehen oder Strecken des Halses.
  • Gefühl von Steifheit und Bewegungseinschränkung.

Im Gegensatz zu zervikalen Hernien gibt es normalerweise kein Kribbeln oder Kraftverlust in den Armen.

Wie wird die Diagnose bestätigt?

Wenn der Arzt vermutet, dass der Schmerz von den Halswirbelgelenken ausgeht, kann er eine Behandlung vorschlagen:

  • Diagnostische BlöckeKleine Infiltrationen von Lokalanästhetika in der Nähe der Nerven, die die Facetten innervieren.
  • Wenn sich die Schmerzen unmittelbar nach der Injektion bessern, bedeutet dies, dass diese Gelenke die Ursache sind.

Wie behandeln wir Schmerzen im zervikalen Facettengelenk?

Wenn der Diagnoseblock das Problem bestätigt, können wir Ihnen eine wirksame Behandlung anbieten:

Denervierung des zervikalen Facettengelenks mit Radiofrequenz

Es ist eine minimal-invasive Technik, die:

  • Verwenden Sie eine spezielle Nadel, um die Nerven zu erreichen, die den Schmerz übertragen.
  • Es wendet kontrollierte Wärme an(etwa 80°C für 2 Minuten), um das Schmerzsignal zu unterbrechen.
  • Sie wird unter radiologischer Anleitung für maximale Präzision durchgeführt.

Wie lange hält der Vorteil an?

Die Schmerzlinderung kann 6-14 Monate oder sogar länger anhalten, und bei Bedarf kann der Eingriff wiederholt werden.

Es handelt sich um eine sichere, gut verträgliche Technik mit sehr wenigen Risiken.

Lebensstil-Interventionen

Körperliche Aktivität (Spazierengehen, Stretching), regelmäßiger Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und Techniken zum Stressabbau können die Widerstandsfähigkeit verbessern und die Wirksamkeit medizinischer Therapien erhöhen.

Psychologische Unterstützung

Die Behandlung chronischer Schmerzen kann durch psychologische Interventionen (wie Entspannungstechniken oder kognitive Verhaltenstherapie) unterstützt werden, die dazu beitragen, Ängste, Schlaflosigkeit und die Auswirkungen der Schmerzen auf die Lebensqualität zu verringern.